
Emil Berliner in seinem Labor in Montreal, ca. 1910
Zum 175. Geburtstag von Emil Berliner
Erinnerungsort Samsonschule
Zwischen Rille, Kurbel, Schellack und Vinyl oder: Vom Knisterton zur High Fidelity
Die Geschichte der Schallplatte
Vom Wolfenbütteler Samsonschüler zum Pionier konversierter Musik: Emil Berliner, Erfinder des Grammophons und der Schallplatte als einem der ersten Tonträger, der auch die bis heute bekannte Plattenfirma „Deutsche Grammophon“ gründete, feiert am 20. Mai 2026 seinen 175. Geburtstag.
Anlass genug, zu reflektieren, wie die Musik ans Ohr kam, ohne dass damit ein Konzertbesuch verbunden war. Vom kratzigen Klang zum glasklaren Sound – trotz CD und Streamingdiensten hält die Schallplatte in Clubs und auch daheim wieder Einzug.
In der ehemaligen Aula der Samsonschule, die heute nach Emil Berliner benannt ist, wird Uwe Helms, ein Fachmann auf dem Gebiet der Tontechnik, die Zuhörerschaft in die Welt der Schallplatte führen. In seinem Vortrag zur Geschichte und den Varianten dieses Tonträgers bringt er auch einige Tonbeispiele zu Gehör.
Da der Plattenspieler aber nicht mehr in allen Wolfenbütteler Haushalten vorhanden ist, wird der litauische Pianist Ginteras Janusevicius den Abend – live und ohne Mitschnitt – mit Kompositionen aus unterschiedlichen Epochen begleiten.
Mittwoch, 20. Mai um 18:00 Uhr
Samsonschule Wolfenbüttel, Leopold-Zunz-Platz 1, 1. Etage: Emil Berliner Saal
Eintritt frei
Anmeldung erbeten unter: willkommen(ätt)samson-schule.de